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Die Internationale

Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger Alles zu werden, strömt zuhauf! |: Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :| Es rettet uns kein höh'res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun! Leeres Wort: des Armen Rechte, Leeres Wort: des Reichen Pflicht! Unmündig nennt man uns und Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht! |: Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :| In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute, wir sind die stärkste der Partei'n Die Müßiggänger schiebt beiseite! Diese Welt muss unser sein; Unser Blut sei nicht mehr der Raben, Nicht der mächt'gen Geier Fraß! Erst wenn wir sie vertrieben haben dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass! |: Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :|
21.5.08 15:48


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Bischofsgehälter

Robert Zollitsch ist mit Sicherheit ein Begriff für jeden guten Christen. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk am Anfang der Woche hat er sich gegen eine Kluft zwischen Arm und Reich ausgesprochen und die gesellschaftlichen Misssände bezüglich der zum Teil ungerechten Entlohnung von Arbeitskräften beanstandet.

Deutsche Bischöfe erhalten selbst allerdings hohe Bezüge. Was allerdings auch kein Thema sein sollte, da ja jede Kirche mit ihrem Geld machen kann, was sie wolle, allerdings wird das Geld nicht von der Kirchensteuer finanziert, sondern gar nicht von der Kirche selbst übernommen. Die Gehälter der Bischöfe in Deutschland belaufen sich auf ca. 7. 500 Euro (neben Mietfreiheit, Firmenwagen und Chauffeur...) und werden komplett vom Staat übernommen.

 

Die Apokryphen werden sich dieser Sache natürlich gerne annehmen und nachfragen.

21.5.08 16:06


"Da müsste der liebe Gott abdanken"

Für Aufsehen sorgte Krenn immer wieder durch seine Aussagen über die „Wahrheit“. Am "Runden Tisch" des ORF am 7. Juni 1997 antwortete Krenn etwa auf die Frage, ob er die Wahrheit gepachtet habe, "ich habe sie zu vertreten“. Was müsse geschehen, damit er über die Richtigkeit seiner Aussagen nachdenke, wurde Krenn weiter gefragt. Der Bischof daraufhin: "Da müsste der liebe Gott abdanken, denn ich vertrete ja die Wahrheit, die der liebe Gott uns gibt." In der ORF-Pressestunde vom 13. 11. 1994 antwortete Krenn auf die Frage, ob er die Wahrheit vertrete, schlicht „natürlich“. Für viele Kritiker waren Aussagen wie diese vor allem Zeichen einer Gesprächsverweigerung des Bischofs. Krenn selbst hat die Kritik an ihm stets zurück gewiesen. Streitbar zu sein gehöre für ihn zum "Wesen eines vernünftigen Menschen", sagte er einmal.

„Hollabrunner Lausbubengeschichten" und ...

Zu heftigen Kontroversen führte auch Krenns Verteidigung des inzwischen verstorbenen Wiener Alterzbischofs, Kardinal Hans Hermann Groer. Gegen Groer waren im Frühjahr 1995 Vorwürfe laut geworden, er habe in seiner früheren Tätigkeit als Erzieher Buben sexuell missbraucht. Diese Vorwürfe wurden nie wirklich aufgeklärt, haben aber zur Absetzung Groers geführt. Die Folge war die schwerste Krise der katholischen Kirche in Österreich nach 1945, auf das Kirchenvolks-Begehren reagierte die Amtskirche mit dem "Dialog für Österreich". Krenn lehnte Volksbegehren und Dialog ab, versagte aber im Gegensatz zu seinen Amtsbrüdern Groer niemals die Unterstützung. Die Vorwürfe gegen Groer bezeichnet er als „Hollabrunner Lausbubengeschichten". Im Zuge der Debatte um das Kirchenvolks-Begehren sorgte Krenn auch durch die Aussage "unser Volk hat schon einmal in sehr großer Mehrheit geirrt" für Proteste. Dass er damit einen Vergleich mit der "Volksabstimmung" beim österreichischen Anschluss an Hitler-Deutschland 1938 gezogen habe, bestritt Krenn allerdings.

... "Buben-Dummheiten"

1998 war die Kirchenkrise dann Thema bei einem Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe in Rom. Dort kam es zum offenen Konflikt zwischen den Bischöfen. Krenn sagte - sehr zum Ärger des Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, - er kenne den Bericht der Bischöfe nicht. Nachdem Schönborn dieser Darstellung widersprach, reagierte Krenn mit den Worten "mir genügt's, wenn die Lügner das Maul halten." Der Konflikt um Krenn hat die Bischöfe in der Folge nicht mehr losgelassen. Im Zuge der Affäre um das Priesterseminar wurde Schönborn dann im Juli dieses Jahres deutlich und kritisierte auch den Vatikan. Die Bischofskonferenz und Nuntius Georg Zur hätten schon vor Monaten darauf hingewiesen, dass in St. Pölten etwas "nicht richtig" laufe. "Und es ist traurig, dass erst jetzt reagiert wird." er sei enttäuscht, dass Rom so lange zugewartet habe. Krenn selbst verteidigte die Vorgänge im St. Pöltener Priesterseminar anfangs unter anderem mit der Aussage, es handle sich um "Buben-Dummheiten".

 

Quelle: "ORF"

 

Weiterführung:

 http://ambrosius.patched.de/der13_sondernummer.pdf

 

21.5.08 16:43


Jährliche Subventionierung der Kirchen

Verzicht auf Einnahmen

Steuerverluste durch steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer

 3,5 Milliarden Euro

Befreiung der Kirchen von Zinsabschlags- und Kapitalertragssteuer

 1,4 Milliarden Euro

Befreiung der Kirchen von der Umsatzsteuer

 1,2 Milliarden Euro

Sonstige Befreiungen

 0,15 Milliarden Euro

Verzicht auf Einnahmen des Staates insgesamt ca.

 6,25 Milliarden Euro

Direkte Subventionen (unvollständig)

Konfessioneller Religionsunterricht in doppelter Ausfertigung (katholisch und evangelisch) an allen Schulen

2,45 Milliarden Euro

Ausbildung der kirchlichen Theologen an den staatlichen Universitäten

   0,62 Milliarden Euro

Kirchliche Ersparnis durch staatlichen Einzug der Kirchensteuer

   1,0 Milliarden Euro

Denkmalpflege

   0,04 Milliarden Euro

Militärseelsorge

   0,03 Milliarden Euro

Zahlungen der Bundesländer ("Dotationen" u. ä.)

   0,72 Milliarden Euro

Zahlungen der Kommunen (geschätzt) (v. a. Baubereich, Geschenke, Kultur)

   2,5 Milliarden Euro

Baulast-Verpflichtungen

   0,05 Milliarden Euro

Zuschüsse an Missionswerke u. a.

   0,19 Milliarden Euro

Sonstiges, z. B. Orden, Medien, Kirchentage

   0,3 Milliarden Euro

Direkte Subventionen ca.

   7,9 Milliarden Euro

Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt: 14,15 Milliarden Euro pro Jahr

22.5.08 11:08


Sexueller Missbrauch von Kindern

Die katholische GEistlichkeit ist für Ihre Enthaltsamkeit gegenüber Frauen bekannt. Dies schließt natürlich nicht aus, dass man sich an jungen Knaben vergeht.

 

Norbert Denef ist eines dieser Opfer. Er unterscheidet sich allerdings, da er sich traut zu sprechen. Er strebt eine Petition an, die Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch streichen soll.

 

Alle Informationen zu seiner Petition, seinen Leidensweg und die offizielle Reaktion von Kardinal Lehmann könnt Ihr auf seiner Homepage einsehen.

 

http://norbert.denef.com/

 

An dieser Stelle wünsche ich Dir viel Gerechtigkeit und das Dein Leiden ertragbarer wird, Norbert.

23.5.08 07:24


In 8 Jahren wurden im Bistum Paderborn 3 Exorzismen durchgeführt

Wie man derzeit in den Zeitungen lesen konnte, wurden in Paderborn in den vergangenen Jahren 3 Exorzismen durchgeführt. Natürlich wurde an dieser Stelle bei der Pressestelle des Bistums angefragt, wie ein Exorzismus eigentlich durchgeführt wird. Der Mitarbeiter "Engel" hat mir die Durchführung wie folgt erklärt:

"Ritus des gr. Exorzismus (1999)



Am Beginn des "Großen Exorzismus" steht die Besprengung mit Weihwasser, als Zeichen der Reinigung in der Taufe.

Es folgt eine Litanei mit der Anrufung Gottes und der Fürsprache aller Heiligen.

Dem können Psalmengebete folgen.

Dann wird ein Evangeliumstext verlesen, bevor der Priester dem Betroffenen die Hände auflegt und die Macht des heiligen Geistes anruft, damit der Teufel aus ihm herausgehe.

Es folgt das Glaubensbekenntnis oder die Erneuerung des Taufgelübdes mit der Absage an Satan.

Der Exorzist zeigt der Person daraufhin das Kreuz und segnet sie, bevor er die eigentliche Exorzismus-Formel spricht. Sie besteht aus zwei Teilen: Der erste, beschwörende enthält eine Bitte an Gott. Der zweite Part besteht aus einem Befehl an den Teufel, den Besessenen - im Namen Christi - zu verlassen. Dieser zweite Teil kann entfallen.

Der Ritus endet mit einem Dankgebet."

Was besonders interessant an der Durchführung ist, dass es keinen Befehl an den Teufel geben muss, dass dieser aus dem "Besessenen" ausfahren soll, obschon dies der eigentliche Zweck eines Exorzismus sein sollte.

Selbstverständlich war ich nicht müde und habe mich darum gekümmert auch die medizinische Seite zu beleuchten und habedie Frage in den Raum gestellt, ob es sich nicht auch um psychische Krankheiten handeln könnte. Unser hilfsbereiter Schreiber hierzu:

"Mit Ihrer Einschätzung, da handele es sich vielleicht auch um psychische Krankheit, liegen Sie richtig. Nur in enger vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Medizinern, Psychiatern, Therapeuten und geistlicher Begleitung können solche Krankheitsbilder beschrieben und Not gelindert werden. Das sind Prozesse, die viel Zeit erfordern."

Hier wird an dieser Stelle in den Raum gestellt, dass man nur mit Hilfe der geistlichen Begleitung von dieser Krankheit befreit werden kann. Selbstverständlich werde ich weitere Erkundungen über die Ausbildung der Exorzisten anstellen, um herauszufinden, was diese Menschen darin befähigt mit psychisch kranken Menschen solche Maßnahmen durchzuführen und ob die Geistlichen mit den Personen lange alleine bleiben dürfen. So ist es in Deutschland Brauch und Gesetz, dass man im Regelfall für Behandlung von köperlichen und psychischen Krankheiten eine Bescheinigung durch einen Test erlangen muss, die einen bestätigt, dass man keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt, bevor man selbst praktizieren darf. 

 Desweiteren ist ein Vorgehen dieser Art äußerst fragwürdig. Wenn ein Mensch glaubt, er sei vom Teufel besessen, ihn durch die Anwesendheit des Geistlichen und den mystischen Ritus in seinem Glauben zu bestärken, dass wirklich ein Wesen in ihm eingefahren ist und nur durch die Kraft einer Instution befreit werden kann, die diese Kreatur erst durch die Erfindung des Wesens auf die Welt gelassen hat.

 

 

24.5.08 02:06


Der 97. Katholikentag geht zu ende...

und was ist uns geblieben? Es wurde schon jetzt darüber lamentiert, ob es sich bei dem Ereignis wieder nur um eine Werbeveranstaltung gehandelt hat. Man habe hier bewusst einige Themen ausgelassen und auf das große Rahmenprogramm mit viel Musik verwiesen.

 

Keines der großen Kritikpunkte der Kirche wurde wirklich angesprochen und blieben unreflektiert. So hat man sich natürlich wieder versucht möglichst positiv zu Themen wie das Judentum und den Islam zu wirken und die Karfreitagspredigt von Herrn Ratzinger wieder beschönigt und "noch einmal richtig gestellt".

 

Themen wie der Klimaschutz und andere Modethemen durften bei diesen Ereignis natürlich nicht fehlen. Kritiker bezeichnen das Ereignis schon jetzt als eine Banalität, da man sich gerade nicht intensiv genug mit den Skandalthemen des Katholizismus auseinander gesetzt hat und wartet nun bewusst den großen ökonomischen Kirchentag ab. Ökonomie und Katholizismus? Nun ja, der Herr Ratzinger ist ja auch nicht mehr der Jüngste und für die Vorbereitungen sind ja noch viele Monate übrig.

26.5.08 00:25


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