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Neulich im Spieleladen

Wieder einmal hatte ich etwas in der Stadt zu besorgen und dann geht man ja auch immer mal gerne in den örtlichen Spieleladen, um mal zu schauen, was es denn neues gibt.

Ich kam besonders gerne dahin, da eine Freundin von mir da gearbeitet hat. Wie immer war sie sehr redefreudig und da der Laden ohnehin gerade leer war, haben wir über Nichtgott und die Welt gesprochen.

Was sie mir zum Thema Krieg erzählte, fand ich recht einfach, aber treffend: "Die meisten Kriege in der Welt werden nur aus dem Grund angefangen, dass der Eine denkt, dass sein Fantasiefreund besser ist als der des anderen!"

Ich fand den Spruch einfach knuffig und wollte ihn an dieser Stelle verewigt wissen.

1.7.08 20:24


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Religionskritik mal als Comedy

3.7.08 23:01


Die katholische Kirche möchte sich vom Weltbildverlag trennen.

Wie man bereits in der Presse oder auf der freidenkerzone.myblog.de lesen konnte, möchte sich die katholische Kirche von dem Tochterunternehmen "Weltbild" trennen. 

Nach eigenen Angaben empfindet die katholische Kirche die Marktpolitik Ihrer Tochter als kommerziellisiert und banalisiert. Weltbild lässt sich gerne als eine Art von Bücheraldi sehen und widmet der christlichen Thematik gerade mal 4 Seiten im gesamten Katalog.

 Nach einem Artikel der Morgenpost, sind die Mitarbeiter neutral bis positiv gegenüber dem Wechsel eingestellt. (Nach Halff)

Der 2. größte Internetbuchhändler nach Amazon denkt eine kirchliche Trägerschaft sei nicht mehr modern genug für den Weltmarkt.  

 Natürlich sollte man sich wundern, warum ein Unternehmen so lange existieren konnte, von der Kirche kritisierte und verpöhnte Bücher verkaufen konnte und dennoch ein Tochterunternehmen war.

 

Für die Mitarbeiter werden nun sicherlich wie bei allen Verkäufen harte Zeiten zukommen, auch wenn die Kirche dies dementiert. Wenigstens hat das ganze ein gutes und die Mitarbeiter können endlich die eigenen Arbeitsrechte geltend machen, was als Tochterunternehmen einer Kirche nach deutscher Gesetzgebung nicht möglich ist.

 Zum Focus-Artikel: http://www.focus.de/kultur/medien/weltbild-raffgier-auf-katholisch_aid_316267.html

16.7.08 14:44


Meine Anfrage bezüglich Nottaufe, Uneheliche Kinder und vorehelichen Geschlechtsverkehr wurde beantw

"Um Ihre Fragen umfassend zu beantworten, reicht der Platz eine E-Mail
nicht. Daher verweise ich auf folgende Schriften: "Katechismus der
katholischen Kirche (KKK)" und "Katholischer Erwachsenenkatechismus", hrsg.
von der Deutschen Bischofskonferenz (2 Bände). Darin finden Sie eingehende
Erläuterungen zu den von Ihnen gestellten Fragen.

In der gebotenen Kürze kann ich Ihnen aber folgende Angaben machen.

zu 1: Die so genannte Nottaufe kann immer noch gespendet werden, wenn ein
Mensch in extremer Lage darum bittet oder ein ungetauftes Kind vom Tod
bedroht ist. Von dem Gedanken, ungetaufte Menschen könnten das ewige Heil,
den Himmel, nicht erreichen, hat sich die Kirche spätestens seit dem
Zweiten Vatikanischen Konzil verabschiedet. Die Taufe wird als wichtig
angesehen, als wirkmächtiges Zeichen der Verbundenheit des Getauften mit
Jesus Christus und der kirchlichen Gemeinschaft. Die Kirche weiß aber
darum, dass die Barmherzigkeit Gottes auch auf anderen Wegen als über die
Sakramente den Menschen gegenübertreten kann.

zu 2: Dass unehelich geborene Kinder Repressalien ausgesetzt waren, hatte
nicht in erster Linie mit kirchlichen Auffassungen und Moralvorstellungen
zu tun, sondern mit allgemein gesellschaftlichen. Dass Kirche ein Teil der
Gesellschaft war, die sich ggf. diesbezüglich nicht richtig verhalten hat,
will ich nicht verhehlen. Jedenfalls macht die katholische Kirche keinen
Unterschied zwischen ehelich und unehelich geborenen Kindern.

zu 3: Nach der offiziellen Morallehre der Kirche ist Sexualität
Ausdruckshandeln menschlicher Liebe, Geschlechtsverkehr Ausdruckshandeln
ehelicher Liebe. Die Ehe ist danach der Ort gelebter Sexualität. Insofern
hat sich diesbezüglich in der Frage des vorehelichen Verkehrs im
Wesentlichen nichts geändert.

Wie oben geschrieben: Sollten Sie diesbezüglich mehr wissen bzw. nachlesen
wollen, empfehle ich die beiden angegebenen Werke.

Mit freundlichem Gruß,



___________________________________

Bischöfliches Offizialat
der Diözesen Hamburg und Osnabrück"

17.7.08 18:04


Kosten für Kirchenaustritte

Natürlich ist es in Deutschland möglich aus Kirchen auszutreten. Dies macht auch tatsächlich Sinn. Man unterstützt durch Kirchensteuern kaum soziale Einrichtungen.

 Quelle: "kirchenaustritt.de"

"Die Kirchen verwenden die Kirchensteuereinnahmen nach eigenen Angaben folgendermaßen (gerundet):

Katholische Kirche:

  • Personalkosten: ca. 60%
  • Sachkosten, Verwaltung: ca. 10%
  • Kirchenbauten: ca. 10%
  • Schule und Bildung: ca. 10%
  • Soziales und Caritatives: ca. 10%

Evangelische Kirche:

  • Personalkosten: ca. 70%
  • Sachkosten, Verwaltung: ca. 10%
  • Kirchenbauten: ca. 10%
  • Schule, Bildung, Soziales und Caritatives: ca. 10%

Die Kirchen erhalten natürlich auch weiterhin Gelder aus allgemeinen Steuermittel. Vgl. Bezuschussung von Bischofsdotationen, nahezu vollständige Übernahme der Kosten der sozialen Einrichtungen, Subventionierung der Sakralbauten...

 Allerdings spart man sich nicht nur den Steuersatz von 8 - 9 %. (von denen die Steuern auch noch auf Staatskosten abgerechnet werden.)

 Man kann auch jede Menge Repräsalien fürchten. Wer die Berichterstattung der Sendung "quer" kennt, in dem nach dem einzigen "roten" Wähler im Dorfe gesucht wird, versteht was ich meine.

 Tendentiell ist es ab der Vollendung des 14. Lebensjahres möglich ohne Zustimmung der Eltern aus etablierte Sekten und andere Glaubensgemeinschaften auszutreten. Allerdings werden sich nur die wenigsten jungen Menschen trauen diesen Schritt zu wagen, denn oftmals besteht noch der Zwang des elterlichen Hauses und der Gesellschaft wie es bei allen Sekten eigentlich Usus ist, obschon natürlich alle Sekten etwas anderes predigen.

 Dennoch kann man sicherlich auf den verschiedsten Dörfern Deutschland die verschiedensten Reaktionen erleben. So wurde in einer kleinen emsländischen Gemeinde eine Familie deren Kinder ungetauft sind, immer wieder nachgestellt. Man beschmierte die Haustür mit einen Drudenfuß (die Fundamentalisten mussten wohl gedacht haben, es handele sich dabei um ein böses Zeichen, den von dem Alb werden diese Kleingeister sicherlich noch nie etwas gehört haben.)

Ferner observierte man die Familie von dem Nachbarhaus mittels Zielfernrohre. Natürlich war die Mutter der Kinder so verängstigt, dass die Kinder nicht mehr draußen spielen durften.

 Der Kirchenaustritt ist also nicht ohne jegliche gesellschaftliche Folge. Atheisten sind in manchen Gegenden Deutschlands noch immer in der Minderheit.

 Allerdings ist der Austritt aus einer Sekte oder einer Glaubensgemeinschaft auch mit Kosten verbunden. Die meisten Bundesländer nehmen derweil schon über 30 € dafür. Lediglich Berlin, Brandenburg und Thüringen nehmen die Religionsfreiheit ernst und lassen die Menschen kostenfrei austreten. 

17.7.08 23:54


Weltjugendtagsthema Umweltschutz

Karl Ratzinger befindet sich derweil auf dem Weltjungendtag, um sich wie es eine gläubige Christin berichtet, wie einen Götzen feiern zu lassen. Natürlich benötigt Herr Ratzinger die Stimmen der Jugend und hat auch das (Mode-)Thema Umweltschutz auf seine Fahnen geschrieben.

 

Damit der Papst über den Umweltschutz reden kann, ist er mit seinem Privatflugzeug nach Australien geflogen.

Die Jugend bejubelte den Götzen und nahm seine Umweltbotschaft dankend an. Deren Nahrungsmittelpakete beinhalteten laut Aussage des BDKJ mehr Verpackung als Nachrungsmittel. Es ist doch schön, wenn ein alter Mann noch Vorbild sein kann.

So wurde von den Organisatoren immer weider betont: "Wie Ihr die christliche Botschaft rüberbringt, soll uns egal sein! Ihr baucht Euch wegen nichts zu schämen." Ob diese Personen selbst nicht wissen, dass es scheint als ob sie mit Judaszungen sprechen, wage ich zu beweifeln.

 

Derweil versucht ein Interessenverband von Menschen, die von Kirchenmenschen vergewaltigt worden sind, eine Audienz beim Papst zu erhalten. Der alte Mann, der immer wieder in Röcken gesehen wurde, wollte sich allerdings niemanden dieser Personen empfangen und möchte sich auch nicht im Namen der Kirche für den Missbrauch entschuldigen. Dies hat natürlich die Leute immer weiter verärgert und so bin ich gespannt, was hinter der glamorösen Fassade des Weltjugendtages zum Vorschein kommt. Inzwischen nehmen diese Veranstaltungen Potenziale an, die man sonst nur von Olympischen Spielen in Berlin oder Peking kennt.

 Liebe Australier, passt bitte gut auf Eure Kinder in diesen Tagen auf, es sind viele Götzenanbeter unterwegs, deren Götze sich weigert, sich für die Taten seiner Jünger zu entschuldigen und diese somit billigt.

18.7.08 15:08


Späte Ehrung

Wer kennt Sie nicht, die "blaue Eminenz"?

 Nun, in Nicaragua scheint man sie nicht vergessen zu haben und so hat man sich entschlossen, Margot Honeker die höchste Auszeichnung des Landes zu verleihen. Hat man dort doch auch eine Diktatur zu pflegen und gerade die ehemalige First Lady des Ostens hat sich besonders verdient um die Dikatur gemacht.

 Ich selbst finde, man hätte kaum ein besseren Kandidaten für eine Ehrung zum Zwecke des Ausbaus einer Diktatur finden können. Hut ab - Gute Wahl.

 An dieser Stelle möchte ich mich auch noch beim deutschen Gesetztesapparates bedanken, der erst die Nichtauslieferung möglich gemacht hatte. Erich hatte bekanntlich Leberkrebs und konnte so unmöglich nach Deutschland ausgeliefert werden, warum ein solches Gesetz existiert und warum Margot auch nicht ausgeliefert werden musste, ist mir schleierhaft; allerdings scheint es sich immer auszuzahlen, wenn man einflussreiche Freunde hat.

 

Der "lila Drache" wurde besonders durch die Adoptionsfreigabe von Kindern politischer Gegnern bekannt und als Bildungsministerin ohne jemals studiert zu haben. Kein Wunder, dass der Staat zusammenbrach.

22.7.08 10:37


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