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Kinderheime

Gibt es eigentlich ein Verbrechen, das die christliche Religion noch nicht begangen hat? Derzeit tagt ein sogenannter "Runder Tisch". Naja, eigentlich tagen die Leute, die um den Tisch herum sitzen, allerdings scheint er ein toller Tisch zu sein, da er anders als die LEute immer wieder erwähnt wird.

 Jedenfalls werden einige der Verbrechen der Kirche in den 50er und 60er Jahren aufgedeckt. Nun, für Kirchen ist das recht schnell Galileo wurde erst im 20. Jahrhundert begnadigt, obshon er ja wirklich Erfindungen geklaut hat. Die Kinder haben allerdings gar nichts getan.

Kurz gesagt, es geht diesmal um Kinder, die damals von den Kirchen in Heimen gehalten worden sind. Dort scheint es üblich gewesen zu sein, die Kinder hart arbeiten zu lassen, einzusperren und was man so halt als Katholik halt macht. 

 

Ich möchte hier mal einige Fragen stellen. 

Sind Kinder in dieser Gesellschaft wirklich so viel wert, dass man es erst 50 Jahre später auf rollt?

Muss man sich erst wirklich erst mit Sachen befassen, bei denen niemand mehr Täter gewesen sein will? 

 Wie groß ist dann eigentlich die Christen-/Menschenhasserlobby?

 Sitzt wirklich irgendwo ein Christenmännchen, dass sich immer wieder neue Verbrechen ausdenkt, um der Menschheit zu zeigen, dass sie tot viel besser dran sei?

 

Es tut mir leid, auch wenn ich immer mit diesen abartigen Verbrechen bei Organisationen gerechnet habe, die mit Nazis  paktierten, Hetzreden gegen Homosexuelle halten, ein Judenweltbild prägten, Italien mitgegründet haben, Manwölfe und Hexen verbrannt haben, Kinder vergewaltigten, Schuld am 30 Jährigen Krieg sind...

 

Meine Frage, ob sich Christen wirklich nur Schlechtigkeiten ausdenken, ist durchaus ernst gemeint, wie sonst kann man sich erklären, diese Organisationen durch Kirchensteuer, Spenden oder ehrenamtlicher Tätigkeit zu stützen?

 

Sollte ein Christ die Güte haben, mir zu erklären, warum man, wenn man an einen Gott glauben muss, in den großen Verbrecherkartelle beheimatet sein muss... Kann man nicht auch an Jehova, wenn man alte Strukturen einreisst und nach den Lehren von dem Schreiner leben möchte?

 

Ansonsten wäre es auch nett, wenn ein paar Christen schon einmal Bescheid sagen können, was derzeit so Verbrochen wird oder sich als nächstes erdacht wird... den tut mir leid, ich habe wirklich kein Verständnis mehr für diese Organisationen und würde nun wirklich am liebsten losgehen und den nächstbesten Pfaffen ohrfeigen, wie es sich gehört.

17.2.09 23:46
 


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bisher 11 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Irmgard / Website (20.2.09 15:42)
Hallo leocifre,

Du sprichst Christen an, also werde ich mal - als Katholikin - antworten, so gut ich kann.

Zuerst einmal: soweit ich weiß, ist hier nicht nur die katholische Kirche im Spiel, sondern auch die evangelische - soweit ich das den Nachrichten entnehmen konnte.

Auch ich kann mit etlichem nichts anfangen, das da im Namen der Kirche geschehen ist. Das heißt nicht, dass ich diese als Ganzes verdamme.

Ich weiß, dass gerade einige Nonnen bitterböse sein können und konnten, habe selbst einige erlebt. Habe aber auch eine herzensgute Klosterschwester erlebt in meinem Berufspraktikum als Erzieherin und auch nette Schwestern in der Schule und in Krankenhäusern.


Irmgard (20.2.09 15:56)
Habe sehr nette Pfarrer erlebt, einen auch im Religionsunterricht, der wirklich herzensgut zu uns war - und unseren damaligen Stadtpfarrer, der die Jungs reihenweise schlug. Es geht also quer durch die Charakter. Leider haben bzw. hatten gerade diese die Macht und konnten eigentlich tun, was sie wollten, ohne dass man was gegen sie unternahm. Das finde ich so fatal. Aber heute geht das nicht mehr. Die Leute sind mündig geworden - auch die Christen.

Dass ich in der Kirche bleibe, trotzdem ich mit dem meisten, was da im Vatikan verzapft wird, nichts anfangen kann, geschieht aus ähnlichem Grund wie Du im Kommentar bei Freidenkerzone schreibst zum Thema Demokratie: Man kann vieles erreichen, wenn man drin ist. Von außen zu kritisieren ist leicht. Von innen eine Veränderung zu bewirken, ist ungleich schwerer. Vielleicht ist es Dir nicht bekannt, aber es gibt vor allem von unten etliches, z.B. die Bewegung "Wir sind Kirche".

Die Kirchen sind gerade heute nicht - mehr - im rechtslosen Raum, können also nicht tun, was sie wollen. Vor allem tun sie sehr viel im sozialen Bereich: Kindergärten, Beratungsstellen usw. - und das wird auch aus der Kirchensteuer bezahlt.

Solche Einrichtungen zu benutzen, aber keine Kirchensteuer zu bezahlen, weil man ja "mit der Kirche nichts am Hut hat", ist unfair. Gerade an meiner letzten Arbeitsstelle, einem Kinderheim mit katholischem Träger, habe ich erleben müssen, wie sich der Staat immer mehr aus der Finanzierung zurückzieht. Die Kirche soll zunehmend alleine die finanziellen Lasten tragen. Das machen sich viele nicht klar. Ich finde das unfair, da unter dem Geldmangel vor allem die Kinder und Schwachen, wie in Altenheimen, leiden müssen, denn wenn nicht mehr Geld da ist, kann man es nicht ausgeben.


Irmgard / Website (20.2.09 16:05)
Jetzt muss ich mal zum Schluss kommen - also: Wie schon gesagt, bringen Pauschalierungen überhaupt nichts. Du kannst nicht Christen und die Führung der Kirche gleichsetzen. Und du kannst nicht pauschal alle "Pfaffen" verurteilen - es gibt solche und solche.

Die meisten Vergewaltigungen und der meiste Missbrauch geschieht übrigens im direktem Umfeld - vor allem der Familie, nur so nebenbei. Ich habe gerade im Kinderheim solche traurigen Opfer sehen können - und zwar kamen sie dorthin, weil sie wo anders verwahrlost wurden und auch missbraucht.

Früher gab es etliche Missstände, auch in den Kinderheimen, und ich finde es gut, dass das heute aufgedeckt wird. Ich denke, dass diese Opfer erst heute an die Öffentlichkeit gingen - nur so viel zum Thema Zeitpunkt. Viele können erst nach vielen Jahren überhaupt darüber reden.

Wie gesagt, neigt gerade die katholische Kirchenführung dazu, das Mäntelchen des Schweigens und Vergessens über solche "Angelegenheiten" zu legen. An der Basis geht es anders zu. Bei uns gibt es etliche, die offen Kritik äußern. Anders kann man mit solchen Missständen nicht umgehen, als offen Kritik zu äußern und den Opfern ein tiefes Bedauern zu sagen. Ungeschehen kann man es sowieso nicht mehr machen, was da an Schlechtem geschehen ist.

Dir liebe Grüße, Irmgard

P. S. Ich hatte den Kommentar aufgeteilt und dann war der zweite Teil fort. Ich musste neu schreiben, hoffe, der Kommentar ist einigermaßen schlüssig, ich muss nämlich wieder was anderes tun.


Leocifre / Website (22.2.09 00:13)
Hallo Irmgard,
vielen Dank für Deinen sehr umfangreichen Kommentar.

Ich kann allerdings Deine Finanzierungsargumentation nicht teilen. Die sozialen Einrichtungen, die Tätigkeiten ausüben, die eigentlich von einem Staate getragen werden müssten, werden vom Staate finanziell übernommen. Sollte es in Deutschland tatsächlich Kindergärten geben, die nur von der Kirchensteuer leben, würde ich gerne einen Blick in den Haushaltsplan der jeweiligen politischen Kommune werfen. Es ist ein Irrglaube, dass diese Einrichtungen von der Kirchensteuer finanziert werden.

Ferner ist auch wenigen bekannt, dass es einen Pauschalbetrag für JEDEN Arbeitlosen (auch Atheisten, Juden...) gibt, den der Staat den beiden Großkonzernen in den Rachen wirft.

Desweiteren finanziert der allgemeine Staat auch die Dotationen von Bischöfen und aufwärts mit...

Ich denke, was die Finanzierung von Kirche durch Kirchenfremde angeht, braucht sich diese wirklich nicht zu beschweren.


Leocifre / Website (22.2.09 00:21)
Zum Thema Katholiken: Nun, natürlich sind nicht nur Katholiken in dieser Sache involviert, allerdings habe ich von sexuellen Übergriffen in dieser Sache nur von katholischer Seite gehört.

Thema Demokratie: Sicherlich kann man Demokratie durch mitmachen gestalten. Allerdings ist es für mich immer noch ein Unterschied, ob ich die NSDAP von innen verändern möchte oder eine demokratische Partei.

Thema Rechtssprechung: Es ist immer noch das Reichskonkordat von 1933 gültig!
Kirchlicke Mitarbeiter genießen keinen Arbeitsschutz!
Kirchen nutzen Sonderrechte in den Medien!
Der Staat finanziert dogmatischen religiösen Unterricht. Die Kirchen zahlen keinen Cent dafür!
Pfarrer können nicht zur gemeinnützigen Arbeit gezwungen werden, was man durchaus staatlich von anderen Menschen verlangen kann.

Ich denke, dass Kirchen ausreichend Sonderrechte genießen, dass man nicht von einer Gleichstellung mit anderen Organisationen sprechen kann.


Irmgard / Website (22.2.09 11:13)
Hallo Leocifre,
jetzt habe ich gerade auf meinem Blog ziemlich ausführlich auf Deinen Kommentar geantwortet, drum lieber kurz:
Ich gebe Dir in einigen Punkten Recht: Die Kirche hat noch viel zu viel Einfluss auf das Leben - und zwar auf unheilvolle Weise. Ja, sie hat viele Sonderrechte - vor allem die Macht und der Einfluss vieler Kirchenoberen ist in vielen Fällen suspekt.
In vielen Schulen gibt es übrigens auch nur Ethikunterricht, was ich okay finde.
Der Staat HAT SICH zum Teil aus der Finanzierung zurückgezogen, das habe ich selbst im Kinderheim erlebt, welches direkt der Katholischen Jugendfürsorge unterstand, also der katholischen Kirche. Die Pauschalen durch den Staat wurden immer weniger, die Aufgaben blieben aber gleich bzw. wurden schwieriger. Durch meinen zukünftigen Schwiegervater weiß ich, dass auch die Evangelische Kirche Schwierigkeiten hat, weil hier auch viele aus der Kirche austreten und sie weniger Einnahmen haben, aber eben weiterhin ihre Altenheime, Kindergärten usw. finanzieren müssen. Wie gesagt, werden meines Wissens nach die Pauschalen durch den Staat weniger - ja, der Staat bezahlt, aber viel zu wenig.
Ich möchte mal sehen, wie das funktionieren soll, wenn die Kirchen sich ganz aus der sozialen Trägerschaft zurückziehen.
Das mit der Kirchensteuer und dem Religionsunterricht kann gerne anders geregelt werden, hier ist aber die Politik gefordert.
Ach ja, und: wegen der sexuellen Übergriffe, da bist Du falsch informiert. Auch evangelische Priester haben sich vergriffen. Aber das ist ja eigentlich logisch: Pädophile begeben sich in Berufe und Tätigkeiten, bei denen sie ihre perversen Neigungen ausleben können - und das sind: Pfarrer, Lehrer, Erzieher, Physiotherapeuten, Praktikanten und Freiwillige in Kinder- und Jugendarbeit und so weiter und so fort. Leider unterstützen aber, da gebe ich Dir Recht, gerade die Strukturen der Katholischen Kirche solches Tun. Hier wird viel zu viel verschwiegen, bemäntelt, beschönigt.


Irmgard / Website (22.2.09 11:15)
Hier auch meine Antwort bei mir auf Deinen Kommentar:
@ leocifre: Freut mich, dass Du auch gerne bei mir liest, auch wenn wir nicht einer Meinung sind
Ja, vollkommen rational kann ich auch nicht erklären, warum ich in der katholischen Kirche bleibe. Ich war bereits lange Jahre ausgetreten, bin aber wieder zurückgekommen - und zwar in die Kirche, in der ich aufgewachsen bin. Das, was die Evangelische Kirche vertritt, liegt mir näher, aber auch hier stören mich einige Dinge. Und ich würde ja nur die Religion wechseln, nicht meinen Glauben. Der bleibt gleich. Ganz aus dem "Verein" auszutreten, hat für mich nicht funktioniert. Es fehlte mir was, als ich lange Jahre ausgetreten war.
Vielleicht kann ein Außenstehender nicht verstehen, warum ich in dieser Kirche bleibe. Ich habe aber vor allem in meiner Jugend eine sehr lebendige Kirche erlebt, wo diskutiert wurde und auf auf die Evangelische Kirche zugegangen, weil sie ja genauso Christen sind.
Ich hoffe einfach, dass der nächste Papst nicht mehr so erzkonservativ ist und den Rückschritt ins tiefste Mittelalter, der da momentan abläuft, wieder zurücknimmt.
Glaube muss nicht logisch und rational sein, darum heißt es ja "Glaube" und nicht "Wisse". Darum nehme ich für mich auch in Anspruch, in bestimmten Dingen nicht rational und nachvollziehbar zu handeln.


Irmgard / Website (22.2.09 11:16)
Ich bin übrigens auch stolz, hier in Deutschland leben zu dürfen, obwohl ich weiß, dass etliche meiner Vorfahren an Verbrechen beteiligt waren, die meine Vorstellungskraft manchmal übersteigen, so brutal und menschenverachtend waren sie. Aber ich laufe nicht den ganzen Tag im Büßerhemd deswegen herum.
Doch ich bin besonders sensibel bei einem Thema, bei dem eine Gruppe pauschal verunglimpft und ausgegrenzt wird. Halte nicht mehr meinen Mund, wenn ich fremdenfeindliche Tendenzen höre oder lese, weil ich weiß, dass das für Vertreter solcher Meinungen nur als Bestätigung angesehen wird. Auch unter Hitler haben zu viele geschwiegen, die auch nicht damit einverstanden waren. Nur so als Ergänzung.
Ich achte die Meinung von Menschen, die mit der Kirche nichts oder nichts mehr anfangen können. Ich kenne viele Menschen, die vorgeblich mit Glauben und der Kirche "nichts am Hut haben", aber ehrliche und liebenswerte Menschen sind, die nicht nur sich selbst im Mittelpunkt sehen, sondern auch an andere denken - und das ist ja der Grundgedanke jeder Religion, neben dem Hauptpunkt der Verehrung und des Respekts vor Gott. Und es gibt etliche sogenannte Christen, die ihren Glauben nur auf den Lippen und nicht im Herzen tragen, an deren Verhalten ich nichts Christliches erkennen kann. Und es gibt Menschen, die nur noch aus Gewohnheit in der Kirche bleiben, in die sie hineingeboren wurden.
Ich halte mich nicht für etwas Besseres, nur weil ich mich als gläubig bezeichne, aber ich reagiere eben, wenn mein Glaube schlecht gemacht wird.
Ich könnte wohl noch lange über das Thema schreiben, aber das reicht für heute
Liebe Grüße und vielen Dank für die Rückmeldung. Mir ist ein harter Gegenwind lieber als eine lauwarme Mitläuferschaft
Irmgard


Leocifre / Website (22.2.09 11:35)
Hallo Irmgard, es ist schön Dich wieder lesen zu dürfen.

Du schreibst darüber, dass man als Außenstehender vielleicht Schwierigkeiten haben könnte, zu verstehen warum jemand in der Kirche bleibt. Nun, ich war ja nicht immer Gott los/gottlos. Ich bin katholisch aufgewachsen, habe allerdings bei meiner Jungendarbeit die anderen gewählt. Vielleicht hatte ich ja das Gleiche wie Du; sprich protestantischer Katholik zu sein. Allerdings fingen bei mir die Schwierigkeiten mit dem Aufhören an. Meine Eltern wurden angesprochen, warum ich nicht in die Kirche gehen würde und das das ja wohl gemacht werden müsse. Ferner haben mir die Protestanten immer wieder geschrieben oder sonst einen Käse veranstaltet, damit ich weiterhin alles mitbekomme. Es hat über 20 Mails, diverse SMS, mehrere Telefonate und 2 persönliche Gespräche mit mir gegeben, bis dann wirklich mein Wille respektiert wurde. Tut mir leid, dass hat eher damit zu tun, wovor einem der Pfaffe von der Kanzel warnt. Es ist sektös.

Wenn Glaube kein Wissen ist, wie kann sich dann ein großer Teil der Gemeinheit da hinstellen und sagen, dass man die unumstößliche Wahrheit für sich gepachtet hat. Ja, man darf als bibeltreuer Gott ja nicht mal in Frage stellen, obschon er sich seit 2.000 Jahren nicht mehr hat blicken lassen/bzw. noch überhaupt nicht wieder, je nach Sekte. Dennoch gibt es gerade von Josef Ratzinger die Forderung nach der Tolerierung des christlichen Glaubens in den Ländern, in denen er noch nicht gewuchert ist, spricht allerdings Anders(nicht-)gläubigen das Recht ab, etwas heilig nennen zu dürfen, da die Wahrheit im Katholizismus liegen würde. Tut mir leid, dies ist gerade in den aktuellen Krisenländern sehr kleingeistig formuliert.


Leocifre / Website (22.2.09 11:47)
Hitler war 35 Jahre vor meiner Zeit. Ich habe nie etwas mit seinen Verbrechen zu tun gehabt und auch kein Interesse darin mir den Schuh anzuziehen. Man hätte schön die Wiedergutmachungen von den Gehältern und Renten der damaligen Parteimitglieder finanzieren können. Ich verurteile zwar die Verbrechen, bin allerdings dagegen, immer noch dafür einstehen zu müssen, obschon meine Generation damit am wenigten zu tun hat. Aber Hitler und die NS-Zeit ist für sich ja ein angeblich schwieriges Feld. Ich möchte an dieser Stelle auch die zahlreichen Verbindungen der Kirchen und Christen mit Nazideutschland nicht wieder erwähnen müssen. Die Aktualität ist für mich viel interessanter.
Ironischer Weise bist Du in einer Sekte, deren Führer zum Kampf gegen Schwule und Lesben aufruft oder offen die jüdische Religion als verkehrt angeprangert hat. Tut mir leid, aber so hat die Kirche auch früher schon mal ein fatales Weltbild produziert.

Es tut mir leid es sagen zu müssen, aber mir fällt es schwer Respekt vor etwas aufzubauen, dass selbst keinerlei Respekt für etwas anderes aufbringt.

Deinen abschließenden Satz benutze ich selbst sehr gerne in abgewandelter Form. Ich mag vielleicht Deine Religion verachten, allerdings respektiere ich Dich. Schade, dass Religionen immer wieder gerne Glauben überschatten und pervertieren.


Diane / Website (9.3.09 00:38)
Hi,
Dich bei Irmgard gelesen ...

Menschen machen immer wieder den Fehler, Menschen mit Heiligenfiguren zu verwechseln. Ein Christ ist nicht gleich ein guter Mensch, er sollte sich bemühen, aber er ist nicht gut, Auch ein Islam-Anhänger ist nicht gut, keiner ist von vornherein gut, wir haben beide Seiten und können uns in jedem moment entscheiden für Gut oder Böse und manchmal bleibt kaum eine Wahl ... darüber könnte man endlos discutieren, aber ich will den sehen, der NIE eine Notlüge benutzt, der wirft den ERSTEN Stein! Das müsste JESUS persönlich sein Also sind alle sog. Sünder, ob kleine oder grosse.

Von der Staatskirche halte ich persönlich nicht so viel, wo Kirchengelder über Steuerwege eingenommen werden - besser ist freiwillig und das gibt es nur bei den Freikirchen. Das sollte dort aber völlig anonym und ohne Zwang geschehen. Solche Kirchen kenne ich ... das functioniert prima dort.

Natürlich ist es unfair, wie Irmgard schreibt, wenn man irgendwelche Dienstleistungen oder Einrichtungen benutzt und sich daran nicht beteiligen will finanziell. Es gibt auch Leute, die auf die mangelnde Initiative der Kirche schimpft. Aber wer ist "DIE" Kirche? Sie besteht aus ihren Gliedern, jedem Einzelnen. Dann sollen doch die, die das kritisieren, ENDLICH mal aktiv werden! Und wer nicht in der Lage ist, soll aber auch andere, die ebenfalls nicht in der Lage sind, ob gesundheitlich oder warum auch immer, ebenfalls nicht belästigen damit.

Das Beste wäre, wie der weise Sokrates sagte, alles VORHER durch die 3 Siebe zu sieben, bevor man etwas sagt oder schreibt, alles was man nicht GANZ GENAU WEISS, aber das tun wir alle nicht ... well ... und daher ist die Welt so laut und voller oft unnötiger Geschreibsel ... Media ... auch wenn alle drüber schimpfen ... jeder liebt es ...

Ciao
Diane

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